So

20

Mai

2018

Zeitzonen - Nachtrag

Für alle die vielleicht auch mal hierherkommen wollen und dieses schöne Land zu Wasser oder See entdecken wollen.
Es gibt noch eine Zeitzone, und die führt immer wieder zu lokalen Missverständnissen, da wir sie falsch 
Übersetzen.
GMT - viele denken das bedeutet Greenwich Mean Time, ist aber Falsch. Hier die richtige Übersetzung:

GMT = Greek Maybe Time
in GMT bedeutet :
Tomorrow = bald, in den nächsten Tag selten länger als eine Woche
day after tomorrow = irgendwann
next week = nie

wenn man dies berücksichtigt hat man keinerlei Probleme, kommt nie zu spät und wartet nur ganz selten umsonst. 

nächster Blogeintrag : morgen :)
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Fr

18

Mai

2018

und draußen tobt der Bär

und hier herscht fast Windstille und die Sonne scheint (inzwischen wieder).
Wir liegen in Kalamata in der Marina und lassen den Südost, ca 15 NM weiter südlich vorbeiziehen. 
Kalamata ist zwar eine richtige Großstadt, aber alles ist hier etwas ruhiger und verschlafener. Ein ganz gefährlicher Platz um hängenzubleiben. 
Wenn alles passt gibt es es nun 2 Tage Sightseen mit Leihwagen und Montag geht es weiter. So wie es jetzt aussieht ist ab Donnerstag das Wetter gut um das Kap zu nehmen und dann sind wir wieder in der Ägäis. 
Hoffen wir dieses Jahr glücklicher als Leztes ! 

Sa

12

Mai

2018

Die Pelepones kommt näher

die Frage, die einem immmer wieder beschäftigt: Noch bleiben, oder ablegen? Der eine Wetterbericht sagt Wind aus Nordost, der Andere "Wind aus Süd West" - aber welcher hat recht ? Da wir nach Südenwollen ist das eigentlich ganz einfach. Süd-West ! Denn der Wind kommt immer von Vorn, oder ist zu stark oder zu schwach. 
Aber wir wollen mal nicht zu sehr weinen, konnten immerhin 1,5 Std. Segeln und das auch noch mit gut funktionierender Windsteurung. Also alles gut.

nun liegen wir in Pylos, einer etwas speziellen Marina... schön gebaut und dann .... nichts mehr. Heißt jeder legt sich irgendwo hin, viele Plätze sind von den Leuten hier inzwischen als Privatgekennzeichnet, was genauso unsinnig ist wie den Parkplatz am Gehweg vor seinem Haus als seinen anzusehen. Ansonsten gammeln hier ein paar aufgebrachte Flüchtlingsschiffe vor sich hin und warten auf ihren Untergang und es herscht tiefer Friede. Wenn man sich mal dran gewöhnt hat, das hier die Welt sich eben etwas anders dreht, ist es echt schön. Wir genießen es (inzwischen).

Do

10

Mai

2018

so, da sind wir

Hier hat sich nun die ilustere Gemeinde getroffen, die auf dem Weg um die Pelepones ist. 
Kyperisia ist en nettes kleines Städchen, leider ein wenig am aussterben, aber dennoch mit Charm. Der Hafen liegt ganz gut geschützt ist und ... kostet nix wie sooft hier. Ist natürlich sehr willkommen in der Bordkasse, auf der anderen Seite habe ich immer ein weinig ein schlechtes Gewissen, denn das Land ist nun wirklich nicht das reichste. Aber was soll man machen. Wir invstieren die Hafengebühren dann in den ötlichen Kneipen und so haben alle was davon.
Mal sehen wie sich das Wetter und der Wind nun entwickelt, denn von hir aus wird es nun ein bisschn Tricky. Da sollte Wind und Welle schin passen, denn um die Finger der Pelepones herum kann bei falschem Wetter sehr ungemütlich werden.
Abwarten und Geduldig sein ..  das sind wir.
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Mi

09

Mai

2018

See trifft Land

Wir liegen wunderschön im Hafen von Katakolon, die Kreuzfahrschiffe sind alle wieder weg, die Juwelierläden in der Stadt alle zu, die Vögel zwitschern, und es herscht tiefer Frieden. Hinter uns steht eine bunte Wohnmobil Gemeinde und hier liegt eine bunte Seglergemeinde. Zwischen Campingstühlen und Bordcockpits klingen die Gläser. 
In Momenten wie diesen scheint der Weltfrieden greifbar nah. 
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Do

03

Mai

2018

nur gut das es auch anders geht

Da könnte man ja fast auf den Gedanken kommen, segeln ist im weißes T-Shirt auf dem Vorschiff sitzen und in die Ferne zu schauen. Nur gut das da "jemand" aufpasst das es nicht zu entspannt wird. Im Hafen fast 1,5m Welle, Böen, die innerhalb von 30 Sek. um 180 Grad drehen, ohen sich mit beiden Händen festzuhalten kann man nicht durchs Schiff. Und das obwohl wir hinter 40 m Kette mit gut haltendem Anker, 2 Heckleinen und zusätzlich 2 Springleinen auf die Mittelklapme liegen. 
Heute Abend ist das schlimmst durch, und es ist noch ein wenig Restdünung da, aber alles gut.
Dann werden wir eben morgen erst aufbrechen weiter Richtung Süden, erst mal nach Poros auf Kefalonia und dann weiter nach Zakynthos.

Wird Zeit, der Bäcker hier kennt mich schon mit Namen.
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So

29

Apr

2018

Sundowner Zeit

Auf den meisten Schiffen ein der wichtigsten gstn Zeitmarken 

Sa

28

Apr

2018

Zeitzonen


An Bord ist das ja immer so eine Sache mit der Zeit, den z.B. mitten auf dem Atlantik weiß man ja garnicht genau in welcher Zeitzone man gerade ist. Also bezieht sich fast alles auf UTC. Die Greenwich Zeit (bei London) auf dem 0 Längengrad. 

In Deutschland haben wir dann schon UTC +1 die MEZ ( Mitteleuropäische Zeit ) im Sommer dann Sommerzeit ( UTS +2 ) .... in. Griechenland dann Osteuropäische Zeit (UTC +2) und im Moment Osteuropäische Sommerzeit ( UTS +3).

Verwirrend ? Kompliziert ?   Stimmt, daher gibt es auf vielen Schiffen, die lange Unterwegs sind, oder gar  bei Langfahrtseglern, noch eine Zeitzone : Samstag !


Was ist der klassische Samstag ? Man schläft etwas länger, so bis halb neun, Frühstückt, geht einkaufen, putzt, repariert, werkelt herum. Abends geht man aus, trifft sich mit Freunden oder bekommt besuch. Man freut sich am Nächsten Tag noch frei zu haben. 


Und genau deshalb ist bei uns an Bord Samstag - jeden Tag wieder. 


Söhne Röver hat das Buch seiner Weltumseglung ( sehr lesenswert ) 1200 Samstage genannt und diese Definition mal bei einem Vortrag erklärt. Besser kann man das Leben an Bord nicht beschreiben. Wir genießen heute unseren Samstagabend, und morgen früh wachen wir auf - ... und es ist Samstag halb Neun.

Schön ! 

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Di

24

Apr

2018

Oh wie schön ist .....

Sivota. 

Auch wenn wir im Herbst schon mal hier lagen, es ist einfach toll. Sehr geschützte Bucht.
Wir genießen es die ersten Tag ruhig angehen zu lassen und uns dem Bordleben hinzugeben. Kappt super und wir sind rundherum zufrieden.
Morgen wollen wir weiter .... vielleicht nur um die Ecke, denn dort soll es ja noch schöner sein.
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Sa

21

Apr

2018

endlich wieder Wasser unterm Kiel

Nachdem wir gestern Eingekrant sind sollte es ja eigemtlich Richtung Norden nach Korfu gehen, aber mit einem Schiff, noch dazu mit einem Schiff das vom Wind angetrieben wird ( oder besser angetrieben werden sollte ) gibt es da ein paar Wiedrigkeiten. Den Wind eben.
Also ab nach Süden und Freunde besuchen in Nidri. Hier liegen wir nun in Abrahams Schoß und haben das Starkwindfeld vergangene Nacht einfach ignorieren können.
Nun mal schauen wie es weiter geht, erst mal hat es gut angefangen
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Fr

30

Mär

2018

es pfeift schon mal ordentlich

Da sind wir nun 20 KM vorm Fährhafen und haben an Land ein Plätzchen gefunden, dass msn oft 
selbst in den Buchten sicht.
Frischer Wind pfeift um den Bus. Um uns herum ein grandiose Aussicht und 1200 Olivenbäume.
Wir stehen auf einem Bio Bauernhof, ganz alleine, bei so lieben und Gastfreundlichn Leuten.
Was auch immer in der Welt da draußen passiert,mich kann mir nichts vorstellen was diesen tiefen Frieden
an diesem abgelegen Eckchen stören könnte.
 
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So

25

Mär

2018

die Richtung stimmt

nach zwei wunderschönen Tagen am Vierwaldstädter See - in Luzern - und einer schönen Übernachtung am Lago Maggiore sind wir nun am Gardasee. Palmen, das erst mal draußen gesessen, fühlt sich richtig nach Frühling an.
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Fr

23

Mär

2018

Wir fahren auch übers Wasser - wenn da Brücken sind

...Thomas D. ist unterwegs und hat Rückenwind.
Wir auch ! 
Unser Pössl bewährt sich hervorragend und schon einige 100 Km liegen hinter uns. Kurs Ancona. Dort wartet an Ostern die Fährpassage nach Griechenland. 
Der neue Start ist jedenfalls schon mal gut gelungen !
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Fr

02

Mär

2018

Fähre ist gebucht

Es ist noch ganz schön frisch in Prevezza ! Da wollen wir mal hoffen, dass sich das in den nächsten Wochen noch ändert. Am 1.4. geht unsre Fähre von Ancona nach Igoumenitsa, dann sind es noch 80 KM und wir sind da.

Das erste mal per Auto zum Schiff, mit all den Sachen die schon immer mal mitnehmen wollen .... Nähmaschiene, Tauchkompressor, Matratzentopper ... und und und. Hoffentlich sind wir nicht hoffnungslos überladen.

Ganz wichtig ! Auch unsre neue Heizung fährt mit.
Es geht doch nichts über ein Pott Tee mit Rum im dampfenden Kessel auf dem Ofen wenn es draußen Peift und Regnet.

Auch Griechenland ist nicht immer Sommer :)

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Sa

28

Okt

2017

Die Tür ist zu

Alles verstaut, Schiff abgeschlossen, Gepäck aufgegeben und eingecheckt. 
Nach 6 Monaten und 4 Tagen geht es für mich nun wieder zurück - nach Hause ? besser ins andere Zuhause, denn allen unbillen zum Trotz oder vielleicht gerade deshalb ist unsre Hoppetosse unser zu Hause geworden.
Wenn wir zum Essen waren, kam oft die Frage "Wollen wir hier noch was trinken, oder gehen wir nach Hause ?" 
Anfang April sind wir spätestens wieder da und lassen uns mal überraschen was 2018 so alles passiert.

Heute Nacht werde ich wohl unruhig schlafen, Geräuche die inzwischen fremd sind ... hat der Wind gedreht ? Muss ich nachsehen ? ... das wird wohl noch ein bisschen dauern bis ich mich wieder an das Feste Leben gewöhnt habe.

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So

15

Okt

2017

die Zeit rennt

Wo sind denn so plötzlich die letzten 6 Monate geblieben. Ob uns da irgendwelche Wochen über Bord gefallen sind ? 
Wir sitzen heute das letzte Mal zum Sonntagsfrühstück, im Wasser, im Cockpit, bei strahlendem Wetter und frühstücken.
Kommenden Samstag habn wir Krantermin. 
Wir sind schon kurz vor Preveza, liegen gerade vor Nydri auf Levkada, der Wetterbericht verheißt nur gutes und es sieht nach einem sehr entspannten Törnende aus.
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Sa

07

Okt

2017

mal am rechten Fleck zur Zeit

Wir waren ja nun schon ganz oft einfach nur am Falschen Ort zur Falschen Zeit - zum Beispiel in den Kykladen im Juli.

Schön das es nun mal nicht so ist und wir gerade auf Kalamos - recht gemütlich im Hafen liegen. Auf der Karte ist Kalamos oben rechts in der Ecke, wo die Windpfeile nur blau sind (entspricht 4 BF). Die linke Seite ist südlich von Korfu und da bläst es gerade mit Windstärke 9 ! Ganz deutlich üner der Spaßgrenze !

Morgen ist das ganz wieder durch und wir werden ganz gemütlich Richtung Preveza und dem "Einwintern" bummeln.

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Do

28

Sep

2017

drin - und schon wieder draußen

...aus dem Golf von Korinth.

Die Meerenge Rion - Andirrion, die die Pelepones vom Festland trennt, wird überspannt von einer riesigen Drahtseilhängebrücke.

Diesmal hat es der Wettergott gut mit uns gemeint und wir sind mit geblähter Fock und 6 Knoten Fahrt unter der Brücke durch.

Angekommen im Ionischen Meer !

Wir liegen in Patras im Stadthafen und genießen es hier zu sein, denn....

.... richtig ! - auch das Ionische Meer will erst mal zeigen was es kann. Für heute Nacht und Morgen sind bis zu 7 Windstärken angesagt.
Wir haben ja noch Zeit uns das nicht antun zu müssen .... also mal wieder warten und Kaffee Fredo ( der 197ste ) trinken.

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Do

21

Sep

2017

Welcome on the other side

So ... Auf wiedersehen ( oder besser nicht ) Ägäis.
Der Kanal von Korinth liegt nun hinter uns und damit auch die Ägäis. Der Golf von Korinth empfängt uns zwar zunächst sehr freundlich, doch schon 2 Tage später zeigt uns auch hier der Wind was kann.
Wir liegen hinter einer fast 6 Meter hohen Mauer und vor uns - wo die Mauer nur ca. 3 Meter ist krachen die Brecher auf den Steg.
Kommentar von einem Schweizer Pärchen das es kurz nach uns hier herein geschafft hat : "segeln ist nicht immer nur Schocki essen" - recht haben Sie !

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Mo

07

Aug

2017

Willkommen in den Kykladen

Eigentlich ist es doch ganz einfach, wir segeln von der Türkei aus, nach Griechenland, dann die Dodekanes hoch und rüber zu den Kykladen ... das alles im Juni / Juli / August. Tolle Idee, von Menschen die nicht wirklich wissen was MELTEMI bedeutet. Klar, lokaler Wind in der Ägis, ist ne Prüfungsfrage beim SKS. Aber was ist das wenn man drin steckt ?

Für uns waren das nun fast 6 Wochen Wind mit 20 Kn bis 30 KN und 2m bis 3m Welle, genau aus Nordwest, dahin wo wir wollten.

3 Versuche über den "Kanal" zwischen Dodekanes und Kylkladen zu kommen sind gescheitert.

Doch nun, am Samstag war ein kleines Loch im Dauersturmtief und wir haben es geschafft, wir sind heute auf Naxos angekommen. Der Wind bläst hier zwar genauso, aber es baut sich nicht eine so große Welle zwischen all den Inseln auf (hoffe ich !!!).

Jetzt heißt es erst einmal Naxos entdecken !

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Do

27

Jul

2017

und ewig Grüßt das Murmeltier

... oh wie schön ist Leros. Beim ersten Mal, beimZweiten, beim Dritten .... mal sehen wie oft wir hier noch sitzen und mal auf 2 Tage warten in denen weder 35 Kn Wind von vorn sind, oder 3 MeterWelle.
Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung wie die ganzen Crews in 2 Wochen durch die ganze Ägis segeln, wir bekommen nun seit 2 Monaten prügel, sobald wir nur das Eisen aus dem Mud ziehen.
Macht aber nix - inzwischen haben wir das allerwichtigste gelernt, Geduld haben, auch wenn das heißen kann bus zur Ende der Meltimi Saison im September warten zu müssen.
Wenn man an einen bestimmt Ort innerhalb eines bestimmten Zeitraums möchte, sollte man ein Wohnmobil nehmen :) 


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Fr

21

Jul

2017

Haha - Mykonos

Welche schöne Aussage .... Wetterfenster um nach Mykonoszukommen... 
Inzwischen haben wir richtig Prügel hinter uns - Nächte am Anker mit 42 Kn Wind und Schräglage im Schiff das nichts mehr steht. Wellen von 3 Meter die brechend aufs Schiff zurollen. Böen ohen Ende und Wind mit 30 Kn aus der Richtung in die wir wollen.
Nachdem wir alles versucht haben und bis zum südlichesten Punkt der Kyklanden gesegelt sind, haben wir umgedreht und sind zurück nach Leros / Kalymnos. Hier sind wir nur seit einigen Tagen und warten... und warten... und warten... und wenn jemand zu mir "Meltemi" sagt - erschlage ich ihn.

Aber hier ist erst mal alles gut, vom Erdbeden 30 KM entfernt haben wir nix gemerkt und so fällt das Warten auf guten Wind etwas leichter.
Wir liegen in einer Traumhaften Bucht auf Kalymnos, Glasklares - Spiegelglattes Wasser und gutes Essen. 
Ab hier wird es nun besser ! 
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Fr

07

Jul

2017

Man kommt ja zu nichts

Natürlich ist die beste Ausrede "es ist so schwierig ein Internetzugang zu finden".
Das ist natürlich schon wahr, aber seit Kalymnos ist es uns schon hin und wieder gelungen ein Netz zu finden, aber entweder hatten wir gerade den PC nicht dabei, oder es wahr zu langsam, oder wir haben es schlicht verbummelt.
Langweilig wird es auf dem Schiff eben nie und der Bordalltag hällt einem schon auch auf Trapp.
Erst mal was geschah bisher.
Von Kalymnos ging es über Leros - Lipsi - Arki - Patmos - Furni nach nun Samos. Über jede diese Inseln könnte ich Seitenweise schreiben, jede hat Ihre Besonderheiten, Ihren eigenen Charm und jede ist es wert entdeckt zu werden.
Wir haben dies mit Rollern oder Autos fast immer getan und einzigartige Landschaften - schöne Städte - viele Sehwnwürdigkeiten erkundent. Vor allem haben wir sehr nette Menschen getroffen und das Inselleben lieben gelernt.
Zur Zeit müssen wir ein Wetterfenster finden um nach Mykonos weiter zu segeln, denn es bläst hier die letzten Tage mit 6 bis 7 Windstärken. Wir sind gestern unter diesen Bedingungen 4 Std. gefahren - das ist schob sehr sprotlich und kräftezehrend. Braucht man nicht jeden Tag. Auch wenn uns die letzten Meilen ein Delfinschule begleitet hat, was für den harten Segletag eine tolle Entschädigung war. 
Gut wenn man einen guten Anker hat. Unser Rocna hällt uns hier auch bei extremen Böen und so heißt es für uns - Abwarten und Retzina trinken.
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Mo

12

Jun

2017

Kalymnos ist great !

Kalymnos, hier haben wir das erste mal griechischen Boden betreten und sind offizielle nach Griechenland eingereist ( einklariert).

Von weitem sieht die Insel zwar sehr gewaltig und groß aus, mit den über 600m hohen Bergen, aber eben auch auch kahl und felsig. 

Im geschäftigen Hafen von Pothia haben wir angelegt und von der Kante unseres Hecks zum kleinen Supermarkt auf der anderen Straßenseite sind es keine 200 m. Sehr praktisch, wenn man beim kochen bemerkt das der Knoblauch alle ist, aber auch irgendwann nervig, wenn mann mit seiner "Terrasse" mitten im Ort sitzt. 

Dennoch sind wir einige Tage geblieben und haben Pothia zu Fuß erkundet und die Inseln einen Tage per Mietwagen.

Was für ein Erlebnis ! Auf sehr guten Straßen, ohne jeglichen Verkehr geht es vom Wasser aus auf über 600 m, eine Straße wie die Groß-Glockner Hochalpenstraße Antemberaubene  Aussichten an jeder Ecke. Und kahl ist die Insel ganz und gar nicht, der ganze Berg ist über und über bewachsen mit wilden Kräutern wie Thymian und Oregano, dazwischen immer wider halbwilde Ziegen, die den ganzen Tag Kräuter fressen - lecker. 

Das Tal von Vathi ist ein Fjordartige Einschnitt, in dem hunderte Orangen und Zitronenbäumchen stehen, eine richtige Oase. 

Zum Abschluß unserer Inselrundtour, die uns über 70 Km wohl über alle Straßen der Insel geführt hat, geht es nochmals steil bergauf. Zum Kloster hoch über Pothia, von wo sich ein grandioser Blicke über Stadt und Hafen bietet. 

Auto mieten ( 25,- € / Tag) und die Insel entdecken ist ein absolutes "must do" wenn man Kalymnos besucht.

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Mi

07

Jun

2017

Wir sind unterwegs nach Westen

Wir haben es geschafft ! 

Die schon vertrauten Bande mit dem türkische Buchten sind gelöst. Heute morgen um 10:00 Uhr haben wir in Turgutreis ausklariert. Alles in Allem hat das noch nicht mal 15 min. gedauert mit überaus freundlichen Beamten.

Nun sind wir "unterwegs - nach Westen" Wir werden sehen wohin uns diese Reise führt und wie lange sie dauert. Wer immer nur nach Westen fährt, kommt irgendwann ja auch wieder an.

Zur Zeit liegen wir in Pothia, der Inselhauptsadt von Kalymnos und warten auf unsere Papiere, sodass wir offiziell eingereist sind.

Ab jetzt gibt es für uns keine Termine mehr, die eingehalten werden müssen, Wochentage verlieren Ihre Bedeutung, und unser Leben richtet sich nach dem Wind, unserer Nase und nach den netten Menschen um uns herum.

Auch wenn wir gerade gestartet sind - wir sind schon jetzt angekommen.


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Fr

02

Jun

2017

Parkplatz am Tisch

Es ist ja nicht immer einfach einen Parkplatz direkt vorm Restaurant zu finden, aber hin und wieder klappt das ganz gut.
Sind nun wieder auf der Nordseite des Gökova Golfes und so langsam auf dem Weg zum Ausklarieren nächste Woche.
Hatten heute einen tollen Segeltag, mit ordentlich speed. Und alles Funktioniert zur Zeit - keine aktuen Probleme sodass wir bei 20 Knoten Wind beide gelassen im Cockpit saßen und gelesen haben und unser Autopilot uns fehlerfrei ans Ziel brachte.
So soll es bleiben. 
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So

28

Mai

2017

Autopilot Problem - Lösung ?

Seit einger Zeit, bestimmt schon seit 1 1/2 Jahren, macht uns unser Autopilot immer mal wieder Probleme. So viele Versuche die Ursachen zu finden und zu beheben sind schon gescheiter.

Unzählige Kreise sind wir gefahren und haben versucht den Kompass neu zu kalibrieren - ohne Erfolg.

Nun habe ich im Raymarine Forum einen Beitrag gefunden der genau unser Problem beschreibt und auch Lösungsansätze bietet.

Beim durchmessen der Kabelverindungen zeigte sich das zwei Kabelkombinationen viel zu hohe Wiederstandswerte haben. Dank meiner Maus, der gleich aufgefallen ist, das das gelbe Kabel immer dabei ist, habe ich die Kabel alle um 10cm gekürzt und verlötet - und siehe da: Alle Messwerte wieder ok.

Nun bin ich sehr gespannt ob dieses Problem damit wirklich gelöst ist.

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Sa

27

Mai

2017

Oh wie schön - immmer Urlaub

Ach ja - segeln. Der blaue Himmel spannt sich über einem, sanft plätschern die Wellen und man liegt auf einer Softmatte im Bug des Schiffes und genießt den Fahrtwind unter den weißen Seglen. Stunde um Stunde - Tagaus - Tagein. 
Immer Urlaub. 
Das einzige Problem - wird das nicht irgendwann langweilig ? 

Stopp ! und zurück in die Realität :
Wo sind wir die nächsten Tage ? 
Haben wir genug Lebensmittel an Bord ? Einkaufen heißt meist alles an Bord tragen oder mit der Sackkarre fahren ( nicht bei Lidl direkt vor der Tür parken ). 
Wasser, kommt nicht aus dem Hahn, sondern auch hier muss jeder Liter irgendwie an Bord kommen - und das alles bei diesem schönen Sonnenschein, bei 30 Grad.
Prima alles Verstaut, nun nur noch aufräumen, 
Betten machen, 
Putzen und 
Spülen ( von Hand ! ).

Aber dann ... ja dann... 
Spülung der Toilette tropft, Dichtung erneuern - 
Kühlschrank spinnt hin und wieder, Stundnlange Fehlersuche .... 
ach ja der Autopilot fällt immer mal wieder aus .... Fehlersuchen.... 
und wo sind jetzt die weißen Segeln unter blauen Himmel? 
Finden wir sicher auch noch, wenn wir endlich die Langeweile gefunden haben.

Aber schee is Trotzdem !
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Do

25

Mai

2017

Abendessen im Paradies

Auch wenn es für uns Traumhaft schön ist die Stege und Buchten fast für uns alleine zu haben, so ist es doch traurig für diese wunderschöne Region.
Wir sind nun in Akbük, gerade am anderen Ende des Gökova Golfes, wo wir eigentlich Richtung Griechenland wollten und können uns einfach nicht losreißen.
Bis 10.06. haben wir ja noch Zeit, und werden die wohl auch ausnutzen. 

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Mo

22

Mai

2017

man muss auch mal Pause machen

... und so liegen wir in Sögüt immer noch im Gökova - schee is hier ! 
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Sa

20

Mai

2017

auf "good bye" tour

Warum denn hetzen ? 
Wir haben uns entschlossen die letzten Tage noch in der Türkei zu bleiben, bevor wir spätestens am 12.06. ausklariert haben müssen. Dies muss man alle 5 Jahre wenigstens einmal, um den Status "Ship in Transit" nicht zu verlieren.
So machen wir gerade nochmal eine Runde durch den wunderschönen Gökova Golf. Heute hat es ordentlich geblasen, aber wir hatten ohnehin vor uns einen Marina-Tag zu gönnen, um noch ein wenig einzukaufen und die supertollen Marina Duschen zu genießen.
Morgen geht es weiter, über den Golf auf die Südseite und dann so langsam zurück und Richtung Griechenland.
Bisher klappt alles und wir haben ( noch immer ) viel Spaß.
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Fr

12

Mai

2017

Opfergaben

neu und alt
neu und alt
Segeln hat ständig was mit opfern zu tun, man opfert seine Zeit, sein Geld, wenn es dann losgeht Neptun den ersten Schluck.
Ein wirklich aufopferndes des Leben haben aber die Schiffsanoden. Ihr ganzer Lebenszweck besteht darin sich für das Schiff zu opfern ( und wenn sie wie unsere verbraucht sind,opfert der Skipper wieder Geld und Zeit um den Kreis zu schließen ).
Salzwasser und verschiedene Materialien, am besten noch Eisen oder Stahl - Elektrolyse pur. Was wir im Physikunterricht mal als Experiment gesehen haben ist hier Realität. Aufhalten lässtnsich dieser Prozess leider nicht, nur steuern. Zersetzt wird immer das unedelste Matrial. Am Besten wäre aus dieser Sicht ein Rumpf aus Gold. Haben wir aber nicht und so bieten wir halt Zink an, viel unedler als Eisen. 
Übrigens - wer sich freut das seine Anoden nach Jahren noch wie neu aussehen ..... irgendwas wird immer angefessen, und wenn es die Anoden nicht sind ??? Ich würde da schnell mal nachschauen.
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Fr

05

Mai

2017

segeln ist .....

.... das Schiff reparieren und warten an den schönsten Plätzen der Welt. Dort wo andere Urlaub machen.

Ich muss gestehen, ich weiß wirklich nicht ob ich ins kalte und nasse Deutschland zurück wollte, auch wenn ich über die 35 Grad Mittags in der Sonne ganz schöne Fluche. Ohne irgendetwas, dass Schatten macht geht garnichts.

Dafür brauche ich mir keine Gedanken machen ob ich morgen streichen kann oder ob es regent. Regen gibt es im November wieder.

Es geht voran und ich liege gut im Zeitplan.

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So

30

Apr

2017

Ein langer Tag zuende geht

Bin ich denn wirklich schon fast eine Woche an Bord ?

... aber erst mal alles nach und nach. Ich bin mit meinen 3 Taschen und 120 Kg gut hier angekommen. Nach ein paar Diskussionen bei der Einreise habe ich auch meinen ganzen Kram gut hier an Bord bekommen.
Der Hoppetosse geht es gut und es gab keine größeren Überraschungen an Bord. Ein paar Literchen Regenwasser hatten ihren Weg in die Bilge gefunden, aber alles kein Problem, war recht schnell klar vorher es kam. Die Entwässerung vom Ankerkasten war verstopft, und da ich eine Plane über dem Vorschiff hatte, hat sich das alles schön auf dem Deckel des Ankerkastens gesammelt. Nun war wenigstens klar, das der Ankerkasten nicht dicht gegen das innere war, aber das ist seit heute auch Verganagheit, alles ordentlich abgedichtet, neue gestrichen, neues Ankerrelais, alles anständig neu Verkabelt. Projekt abgeschlossen. 
Mein Trinkwasserprojekt habe ich auch inzwischen wie geplant umgesetzt. Alles dicht und funktioniert so wie geplant. Was für ein Luxus, Gemüse und Obst einfach so unter dem Wasserhahn zu waschen.
Morgen gibt es nochen einen Service für den Kühlschrank, und dann stürze ich mal an die 4 - 5 Lagen Antifouling, pro Anstrich kommen da 40 qm zusammen. Also keine Angst, ich sterbe nicht an Langweile
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Fr

24

Mär

2017

" T " minus 31

In genau 4 Wochen geht es für mich los.

So ein paar Dinge gilt es noch zu regeln, ein Auto muss noch zum Tüv und verkauft werden, und ein paar Kleinigkeiten im Garten müssen noch gemacht werden. 

 

Alles in Allem liegen wir aber ganz gut im Zeitplan.

Die Tasche, oder besser gesagt die TaschEN sind schon fast randvoll. Ich bin mal sehr gespannt ob das alles so problemlos klappt und ich mit meinen 98 KG Gepäck in 4 Wochen wirklich vorm Schiff stehe.

 

Die Wochen danach sind auch schon gut geplant. Die Seite „Modifikationen am Schiff“ wird deutlich wachsen. Außer notwendigen Reparaturen wie z.B. der Austausch der Dämpfergummi an der Wellenkupplung, Wartung des Kühlschranks und ganz wesentlich – komplettes Antfouling, steht im Wesentlichen der „Umbau“ der Wasserversorgung auf dem Programm.

 

 

Wir leben hier in Deutschland in einem unbeschreiblichen Luxus, ohne dass wir uns Diesem so bewusst sind. Wenn wir den Hahn aufdrehen fließt TRINKWASSER, soviel und sooft wir wollen. Zu jederzeit und nahezu überall haben wir problemlosen Zugang zu sauberem Trinkwasser !


Bereits 3000 KM südlich, auf vielen Griechischen Inseln, ist dies bereits nicht mehr so selbstverständlich. Wasser muss mühsam per Schiff gebracht werden oder als Regenwasser aufgefangen und sorgsam verbraucht werden.
Ich habe mir einige Gedanken gemacht und sehr viel Zeit mit dem Anlesen von Wissen verbracht um eine, für uns optimale (hoffe ich), Lösung zu finden Trinkwasser auf dem Schiff zu haben. Wer genauer wissen will was ich vorhabe -> Modifikationen am Schiff.


….. und vielleicht denkt Ihr ja mal drüber nach viel TRINKWASSER ungenutzt in den Abfluss läuft während

 

-         Das Wasser läuft in der Zeit wo wir uns die Zähne putzen

 

-         Beim Einseifen unter der Dusche

 

-         Beim Händewaschen

 

-         Und den vielen anderen Gelegenheiten, wo wir sorglos mit Dem umgehen was wir    zu Leben brauchen.

 

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Fr

17

Feb

2017

die Zeit rennt

Diese Zeile habe ich in einem Blog gefunden und sie haben mir so gut gefallen, dass ich es hier hochlade.

Reise - Reise ... Ja, aber es ist kaum zu glauben wie unterschiedlich die Vorbereitungen für eine Reise von 3 - 4 - 5 Wochen oder aber einer Reise von Monaten - Jahren ??? ist.

 

 

 

 

 

Ich habe den Eindruck die Tage fließen durch die Finger wie Sand. Es sind soooo viele Dinge noch zu erledigen und vorzubereiten.

 

Alle Reperaturen am vermieteten Haus müssen abgeschlossen sein, mit den Mietern muss geklärt werden wie vorzugehen ist wenn was ernsthaftes kaputt geht.


Wer leert den Briefkasten und entscheidet was geöffnet werden muss ?

Wie machen wir das mit der Wahl im September ? Briefwahlunterlagen ins Ausland schicken lassen - doch wohin ?

Was steht an medizinischen Checks und Impfungen noch an ? Zahnarzt Termin.

 

Autos noch zum TÜV und verkaufen ....( Jemand Interesse an unserem ausgebauten VW T4 ? ).

 

Blumen verschencken und die, die wir behalten wollen irgendwo unterbringen ( was bei einem 2m Fikus garnicht so einfach ist ).

 

Telefon und Internet kündigen..... und und und

 

Das werden noch betriebsame 3 Monate bis wir die Leinen loswerfen können und all die "Festlands Sorgen und Nöte" im Kielwasser verschwimmen (hoffentlich).

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Mo

30

Jan

2017

Boot 2017

Runde Füße

 

Wir hatten keinen Schrittzähler auf unserem 2-tägigen Besuch der Boot in Düsseldorf dabei, aber gefühlt waren es min. 20 KM Laufweg. Und das alles im „Schaufensterschritt“, und dennoch – Schön war‘s !

 

Alten Bekannte wiedergetroffen, neue Kontakte geknüpft und Lösungsansätze für das ein oder andere Projekt gefunden. Was will man mehr ?

 

So ganz zufällig waren wir nun auch am Freitagabend auf der Messe und auf der legendären Party am Tauchturm in Halle 3. Alles in Allem ein gelungener Ausflug, der sich schon fast wie ein kleiner Urlaub angefühlt hat und der das Warten auf’s „Leinen Los werfen“ etwas leichter macht.

 

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Di

10

Jan

2017

Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt

Wir wünschen Euch Allen noch ein gutes neues Jahr und hoffen Ihr habt es gut begonnen.

Die ersten 10 Tage sind nun schon wieder um und die Zeit vergeht wie im Flug.
Wir sind sehr gespannt auf 2017 und wohin dwer Wind uns bringen wird.

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Fr

23

Dez

2016

Frohe Weihnachten

Liebe Leser - Freunde - Verwandte und Bekannte.

Wir wünschen Euch schöne und vor allem friedvolle Feiertage, im Kreis der Menschen, die Euch wichtig sind, mit Ruhe und Zufriedenheit.

Wir schauen schon mal mit einem Auge ins neu Jahr, das sicherlich mehr als nur ein Abenteuer für uns bereithalt wird.

Alles Liebe

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Mi

21

Dez

2016

schon wieder ein Abschied

Diesmal ist es der Abschied von den lezten Haustieren, die noch geblieben waren. Aber der Abschied ist in zweierlei Hinsicht etwas leichter gefallen, denn zum Einen ist unser Aquarium zu einem lieben Freund gegangen, wo es einen wunderrschönen neuen Platz gefunden hat. Zum Anderen rück das große "Aquarium" in dem wir bald schwimmen immer näher.
Nun sind es nur noch ein paar Zimmerpflanzen, die uns noch als "Landanker" festhalten, aber auch hierfür sind schon genügend Leute da, die diese Übernehmen.
Wir wollen ja nicht schon "morgen" los, aber es ist noch so viel zu erledigen, dass jder Haken auf der ToDo List ein gutes Gefühl gibt.

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Mo

17

Okt

2016

schon wieder schwere Entscheidungen

PVC  - Strongan – Hypalon – RIB – Lattenboden – Hochdruckboden ….. richtig, wer sich mit all diesen Begriffen und dem was dahinter steck herumschlägt, braucht ein neues Dinghy.

 

Nach nun über 10 Jahren intensiven Gebrauchs ist unser altes, südafrikanischen Dinghy ziemlich am Ende.  
Inzwischen sind die Stunden, die wir das Dinghy fahren und die Stunden in denen wir das Dinghy wieder zusammenkleben nicht mehr ausgewogen, folglich muss ein neues her.
Ich dachte eigentlich das das ja recht einfach ist … weit gefehlt.
Was ist schon einfach am und ums Boot.
Es soll ja auch passen, nach Möglichkeit ein paar Sachen besser machen als das Alte, natürlich bezahlbar bleiben, an Deck passen und und und…

 

So haben wir erst mal die ( für uns ! ) wichtigesten Punkte zusammengefasst.


1. Gut zu verstauen, sodass bei sehr langen Passagen oder über Winter im Schiff gelagert werden kann.
2. Möglichst leicht, Schmerzgrenze 50 Kg, um es zu zweit noch gut zu tragen und es auch ohne riesigen Aufwand an Deck zu heben oder am ein paar Meter auf den Strand zu tragen.
3. Stabil und Starr, sollte sich nicht verwinden und man sollte auch mal drin stehen können und alles möglichst drin transportieren können – auch mal Tauchflaschen oder einen scharfkantigen Heckanker.  
4. Rauhwasserfest, auch bei  1m Welle oder wenn der Wind mal ein wenig auffrischt möchten wir gerne trocken vom Einkaufen wieder zurück an Bord, und ggf. auch mal in die Nachbarbucht zum Essen gehen.
5. Natürlich von guter Qualität, robust, UV Beständig, gut verarbeitet
6. ….und zuletzt – bezahlbar, was für uns eine Obergrenze von 1200,- € heißt.

Tja und da wird es dann schon eng wenn man nicht irgendwelche ( faulen ) Kompromisse eingehen will.

Nach langem hin- und her, nach dem Wälzen von vielen Katalogen und Webseiten (Bombard – AB – Honda – Zodiac – Talamex – Brig – usw.) ist die Entscheidung nun gefallen.

 

Mission-Craft Orca 270 (mit Alu Boden)… und mit ein paar individuellen Erweiterungen, was dank der Philosophie von Miossion-Craft kein Problem ist. 

Wir werden Euch auf dem Laufenden halten und über unsere Erfahrungen berichten. Der Kontakt mit Mission-Craft, das Preis / Leistungsverhätnis und die Referenzen geben zumindest jetzt schon mal das Gefühl „alles Richtig“ gemacht zu haben.

 

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Mi

05

Okt

2016

ups ... wo sind denn die 3 Wochen geblieben ?

Früher hat meine Oma immer gesagt, die Zeit verginge immer schneller, je älter man wird. 
Völliger Blödsinn dachte ich damals, denn ich war ja schon fast 6 Jahre und die Zeit zwischen Geburtstagsgeschenken und Weihnachtsgeschenken war genauso unendlich lang wie das Schuljahr.
Heute weiß ich wie recht meine Oma hatte.
Gerade die schönen Sachen vergehen wie im Flug. Gerade erst die Leinen losgeworfen und nun schon wieder am Aufräumen und "einwintern".
Schön war's - wunderschön ! 
Knapp 400 Seemeilen herrliches segeln, traumhafte Buchten. Bis zum antiken Kaunos sind wir gekommen und haben so eine gute Mischung aus Schwimmen - Faulenzen und Unternehmungen hinbekommen.
Die Menschen freundlich und zuvorkommend wie immer, an den Ankerplätzen nicht überlaufen aber auch nicht ausgestorben. Wer immer auf seinen Türkeiurlaub zur Zeit verzichtet - ist selbest Schuld, ich kann dafür keinen Grund sehen.
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Fr

02

Sep

2016

Ihr Flug ist zum Einchecken bereit

Tasche ist gepackt und zu. Nachdem Ersatzteile - Werkzeug - und Zubehör in die Tasche gewandert ist waren sogar noch 1,5 Kg Platz für Klamotten.
Nur gut das ich inzwsichen fast eine ganze Garderobe auf dem Schiff habe.

Auf der ToDo Liste stehen wieder viel zu viele Dinge und ich bin sicher - ich werde nciht fertig bis wir nächsten Samstag ablegen.

Aber ist das nicht normal ?

Auf jeden Fall freue ich mich heute Abend wieder an Bord zu sein ...

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Mi

03

Aug

2016

nach dem Törn ist vor dem Törn

Keilriemen – LED’s – 2 Leuchten – Kühlschrankdichtung …. und so weiter, und so weiter.
Meine „mitnehm Ecke“ hier zu Hause füllt sich schon wieder auf bedenkliche Reisetaschengröße. Dabei hatte ich doch fest  daran geklaubt das Meiste sein nun erledigt.

 

 

Ein Schiff wird eben nie fertig und ich kenne Keinen, dessen ToDo List wirklich kürzer wird – Seglerleben.

 

 

Das schlimme ist, dass die Zeit, die wir für all die Dinge haben wie Sand durch eine Sand Uhr rinnt. Als ich Juni nach Hause gekommen bin habe ich mich auf den Sommer hier in Deutschland gefreut und auf den Herbsttörn 3 Monate später. Nun werde ich in 4 Wochen wieder an Bord sein und wenn ich zurück komme gibt es neuen Wein, die Blätter werden bunt und bei Lidl liegen Spekulatius im Regal. Wo bleibt die Zeit ???
Wir vertuen im Kleinen und im Großen so viel dieser wertvollen Lebenszeit mit Dingen die völlig unnütz sind. Der Streit mit dem Nachbarn, der Ärger mit dem Kollegen, das Pflegen des inzwischen viel zu großen Hauses ( nachdem die Kind groß und ausgezogen sind ) und so weiter.

 

Wie oft werden wir zu Sklaven unsers eigen Erfolges ? Viel aufgebaut, sich das ein oder andere gegönnt und nun schreien all die Dinge „pflege mich“ und verschlingen unser Geld.
Mit 10% Abschlag auf die Rente frühe gehen – das geht gar nicht, höre ich ganz oft. Die Zeit rennt und die Minuten diese Zeilen zu lesen sind auch nun schon wieder unwiederbringbar WEG.
Ich glaube es ist ganz wichtig mal die Notbremse zu ziehen, mal anhalten und sich ein wenig der Zeit zu nehmen um zu Überlegen was für einem selbst denn wirklich wichtig ist. Dann plötzlich geht so vieles und so ganz nebenbei wird die Welt ein ganz klein wenig friedlicher – denn Zeit zum Streiten ist sicherlich nicht bei den wichtigen Sachen dabei.

 

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Fr

24

Jun

2016

Modifikationen - Seite Überarbeitet

Nachdem ich ja nun ein großer Bastler vor dem Herrn bin, wurde die Seite mit Modifikationen an der Hoppetosse doch ehr unübersichtlich.
Ich habe versucht dem Ganzen ein wenig Struktur zu geben. So sollte es möglich sein gezielt ein Thema zu finden und unsre Erfahrungen damit zu verfolgen.
Wer ggf. ähnliches vorhat und Fragen zu Details hat... einfach bei uns melden.

 

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Di

21

Jun

2016

Gute Seemannschaft

Ich muss zugeben,  den Begriff „gute Seemanschaft“ habe ich auch immer etwas abschätzig dem Ehrenkodes der Seefahrer zu Kolumbus Zeiten zugeordnet. Was soll sowas ? Heute leben wir doch in modernen Zeiten – GPS – AIS – Ankeralarm App, was soll da gute Seemanschaft ?
Was spielt es schon für eine Rolle ob die Fender draußen hängen, ob das Dinghi nachgeschleift wird, wo die schlagende Großfall den Nachbarn die ganz Nacht stört, ob der Anker hält, ob….

 


Inzwischen sehe ich das alles ein wenig anders und finde es sehr, sehr Schade, dass „gute Seemannschaft“ immer mehr verloren geht.
Nicht nur Höflichkeit, sondern auch viel Sicherheit geht verloren.

 

Wir haben bei 30kn in Böen 35kn geankert und die Nacht in der engen Ankerbucht verbracht. Mit uns noch 4 weitere Schiffe. Unser Anker war gut eingefahren und der Ankerversuch zweimal gemacht, da beim ersten Mal, mir der Abstand zu anderen Schiffen nicht gefallen hat. Als es dann zur Schlafenszeit immer mehr anfing zu wehen, gab es für uns keine Frage … in der Nacht gibt es eine Ankerwache. Also „schlafe“ ich im Decksalon und behalte das Wetter und das Schiff im Auge, auf der Yacht hinter uns ist auch die ganze Nacht Licht. Der Rest der Yachtis ( Motoryachten und Chartercrews) schlafen seelenruhig.

 

Genau zwei Anker sind in dieser Nacht nicht geslippt. Die der Beiden, die sich die Nacht um die Ohren geschlagen haben und dann die Anderen aus dem Schlaf geholt haben ehe Ihr Boot auf die Felsen oder ein Anderes driftet.

 

Auch wenn es immer mehr Technik auf den Schiffen gibt und die Handhabung der Yachten immer einfacher wird, ein wenig  „gute Seemannschaft“ schadet nicht und macht das Leben für Alle Sicherer und Angenehmer.

 

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Sa

11

Jun

2016

Werft - Philosophie

Auf dem Meer dient Dein Schiff Dir -
an Land dienst Du Deinem Schiff. 
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Mi

01

Jun

2016

Leben auf der Werft

Irgendwie ist das Leben auf der Werft schon .... anders.
Ganz oft ist doch spätestens die 2 oder 3 Frage "Was machst Du denn beruflich .." oder so ähnlich, wenn man jemanden kennen lernt. 
Hier ist das ganz anders... da ist die 2 oder 3 Frage " was für ein Antifouling nimmst Du ?", irgenwie interessiert es auf und auch am Wasser niemanden was Du bist, ob Du arm oder reich bist, ob Akademiker oder Hilfsarbeiter. Ich glaube auf dem Wasser sidn wirklich die Menschen gleich und dürfen einfach nur Mensch sein. 
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Mi

01

Jun

2016

von traurigen und von glücklichen Seglern

Staub – Öl – Lärm, immer bohrt – schleift – flex oder poliert wer.

Werftalltag.

Männerspielplatz.

Auch wenn dieses Jahr der Rückgang des Tourismus sogar hier extem zu spüren ist, ist doch eigentlich alles wie immer.

Aber warum nur Mänerspielplatz ? Irgendwie scheint der „mechaniche Teil“ des Lebens doch noch immer eine Männerdomäne zu sein, wenn ich so recht überlege … segeln ja eigentlich auch.

 

So sollte es dann eigentlich auch nicht verwundern immer wieder die gleichen unglücklichen Seelen zu treffen, die eigentlch doch im besten Lebensabschnitt angekommen sind und denen dennoch das Glück in den Augen fehlt.

 

Es sind all zu oft nicht die Männer, die ein paar Tage vor Ihren Frauen am Schiff sind um das ein oder anndere zu reparieren. Es sind die vielen unglücklichen Seelen, die oft über Wochen alleine hier unterwegs sind.

 

Es ist fast immer die gleichen, traurige Geschichten……..“….. ja meine Frau kommt diese Jahr nicht nach, da sie – 1) aus gesundheitlichen Gründen…. -2) die Enkel nicht so lange alleine lassen…. -3) die Schwiegertochter das xx Kind bekommt… -4) es doch so unbequem an Bord ist….  … und ich bin dann die nächsten 6 Wochen alleine unterwegs. In 3 Wochen kommt ein Freund für ein paar Tage an Bord….. seit ich jetzt Renter bin habe ich ja die Zeit.

So, oder so ähnlich höre ich es ganz oft und in den Augen der Menschen spieglt sich nicht die Lust auf Meer, das Leben auf dem Wasser, neue Menschen kennenlerenen, denn sie können das Alles nicht teilen.

 

Zum Glück gibt es ja auch noch Uns – die glücklichen Segler. Alles richitg gemacht, zur rechten Zeit das rechte Schiff gekauft und die Interessen und Leidenschaften zusammen wachsen lassen.
Dann geht es wieder raus aufs Meer, Nächte unter Sternklarem Himmel und das leichte gurgeln der Wellen am Heck. Das Alles gemeinsam zu erleben lässt es erst richtig schön sein.

 

Was immer auch der große Traum ist, man muss gut darauf aufpassen, denn viel zu schnell sind die Jahre dahin, die Prioritäten verschoben und Träumen vergraben. Passt auf Eure Träume auf denn es gibt schon genug unglückliche Segler – Camper – Motorradfahrer – Wanderer …….

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Mi

01

Jun

2016

Time to go

Nun ist es fast soweit, alles ist gepackt und soweit vorbereitet, Übergepäck ist gebucht, Shuttelservice vom Flughafen zur Werft ( HolidayTaxi – sehr zu empfehlen, sehr günstig, zuverlässig und freundlich)  organisiert, Werft über die Ankunft informiert, Kran Termin vereinbart.

 

Freitag Abend bin ich wieder auf unserer Hoppetosse und werde mich sogleich in die Arbeit stürzen, Schwarzwasserpumpe Revision – Heckdusche Wasserhahn – Kühlschrankumbau – Antifouling – die ein oder andere Roststelle, neuer Solarregler …… warten auf mich schon ganz ungeduldig.

 

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